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16. März 2016

Hausschwamm – der gefährlichste Pilz im Haus

Hausscwamm: Feuchte Keller sind am meisten gefährdet
Feuchte Keller sind am meisten gefährdet

Jeder hat es schon einmal gehört: Hausschwamm. Doch was ist es? Und wie entsteht er überhaupt? Wie kann ich es bekämpfen? All das werden wir im nachfolgenden Text aufklären.

Was ist Hausschwamm?

Hausschwamm ist ein Pilz der sich in feuchten Stellen des Hauses festsetzt. Und zu einem Großen Geflecht heran wachsen kann.

Welche Häuser sind besonders gefährdet?

Ältere, feuchte Häuser, die in einem schlechten Zustand sind, sind sehr oft betroffen. Doch auch neue Häuser können von dem Hausschwamm betroffen sein. Ein kleiner Haarriss in einer Wasserleitung kann ausreichen das der Pilz anfängt zu keimen. Der Schwamm benötigt aber über einige Wochen Feuchtigkeit um wachsen und keimen zu können.

Aber wie kommt der Hausschwamm überhaupt ins Haus?

Pilze sind überall in der Luft und auf dem Boden zu finden. Die Pilze benötigen feuchte Untergründe, Mauerwerke oder feuchtes Holz um gut wachsen zu können. Stehende Luft und angenehme Temperaturen fördern das Wachstum. Diese perfekten Bedingungen finden sie meistens in feuchten Kellern. Trockenes Holz kann der Schwamm nicht angreifen.

Woran merke ich das, dass Holz vom Schwamm befallen ist?

Es ist es sehr schwer festzustellen ob die Balken oder Latten mit dem Schwamm befallen sind. Meistens ist es schon zu spät. Wenn sich das Holz eindrücken oder biegen lässt, ist der Schwamm schon sehr weit vorgedrungen. Das Geflecht kriecht von innen nach außen und ist dann als Watteartiges Gebilde zu erkennen bzw. zu sehen.

Was ist meistens im Haus vom Pilz befallen?

Die meist befallenen Stellen im Haus sind:

  • Dielen
  • Fußleisten
  • Türrahmen
  • Dachbalken.

Jedes Holz was feucht genug ist, kann dem Pilz zum Opfer fallen. Einige Geflechte reichen von Keller bis zum Dachboden.

An wen kann ich mich wenden um den Schwamm zu besiegen?

Bei der IHK, Architektenkammer oder Ingenieurkammer gibt es Listen welche “öffentlich bestellte Gutachter für Bauschäden“ beinhaltet. Diese Gutachter schätzen den Schaden und analysieren ob es sich wirklich um den Hausschwamm handelt. Sie leiten notwendige Maßnahmen zur Beseitigung ein. Die Kosten fangen bei hundert Euro an und können bis in die tausender gehen. Je nach Ausmaß des Schadens.

Wie besiege ich den Hausschwamm?

Eine Sanierung des Hauses ist sehr schwierig und aufwendig. Es ist vorgeschrieben die Sanierung nach der DIN-Norm durchzuführen. Die erste Aufgabe besteht darin die befallenen und feuchten Stellen zu trocknen. Der Putz muss abgeklopft werden um das genaue Ausmaß des Schadens beurteilen zu können. Holzreste wie Holzdübel müssen entfernt werden. Durch das abklopfen des Putzes kann das Schwammsperrmittel in das Mauerwerk gepresst werden und so seine volle Wirkung ausbreiten. Dieses Mittel verhindert, dass sich der Pilz erneut ausbreitet. Der Hausschwamm gilt als Überlebenskünstler was keine Garantie darüber gibt, dass der Schwamm erneut ausbrechen kann.

Wie kann ich mich vor dem Schwamm schützten?

Es ist ratsam das Haus trocken zu halten. Die Kellerräume regelmäßig zu lüften und kein Papier oder Holz in diesen zu lagern.

Den Original Artikel finden Sie bei Focus online: Tückischer Pilz: Das Schlimmste, was einem Haus passieren kann.

 

Haben Sie schon einmal Hausschwamm in Ihrem Haus gehabt und Ihn beseitigen lassen. Hinterlassen Sie uns gern einen Kommentar.

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