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19. April 2016

Leipziger Loch am Burgplatz verschwindet

Seit 20 Jahren verschandelt ein großes Loch den Leipziger Burgplatz. Nun soll an dieser Stelle ein GebĂ€ude aus Sandstein entstehen.
Seit 20 Jahren verschandelt ein großes Loch den Leipziger Burgplatz. Nun soll an dieser Stelle ein GebĂ€ude aus Sandstein entstehen.

Leipzig atmet auf. Anfang Februar wurde endlich der fertige Entwurf zur Bebauung des Burgplatzlochs vorgestellt.

Investor und Architekten erlĂ€uterten ihr Vorhaben in einer Ausstellung im StadtbĂŒro genauer.

Wie die LVZ Online Anfang des Jahres berichtete soll das Loch neben dem Petersbogen nun endlich verschwinden. Volker Böhm als Vertreter der EigentĂŒmer der Petersbogen Burgplatz GmbH sagte dazu: „Wir hoffen, noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten vor Ort beginnen zu können. ZunĂ€chst muss dafĂŒr die Baugrube wieder erweitert werden, weil sie im Laufe der Zeit teilweise verfĂŒllt worden war.“

Leipzig-Burgplatz © Visualisierung: BĂŒro Christoph Kohl / KK Architekten GmbH, Berlin
© Visualisierung: BĂŒro Christoph Kohl / KK Architekten GmbH, Berlin

Geplant sei ein GebÀude, welches durch Sandstein einen warmen Fassadenton erhalten soll. Bis Ende 2018 soll der Bau abgeschlossen sein und zwischen 30 und 40 Millionen Euro kosten. Im Zuge des Neubaus wird ebenfalls auch das Erdgeschoss des Petersbogens erneuert.
Auf den zukĂŒnftigen 3500 Quadratmeter des Neubaus entsteht im Untergeschoss, Erdgeschoss und ersten Obergeschoss, NutzflĂ€che fĂŒr Handel und Gastronomie. Außerdem wird ein Vier-Sterne-Hotel in dem GebĂ€ude Platz finden.

Archtitekten wurden durch Gestaltungswettbewerb gefunden

Der neue EigentĂŒmer „Even Capital“ erwarb die Petersbogen Burgplatz GmbH im Herbst 2014. Durch einen Gestaltungswettbewerb fĂŒr die Fassade wurde schließlich das Berliner BĂŒro KK Architekten von Christoph Kohl mit seinem Entwurf zum Sieger gekĂŒrt. „Unser Entwurf ist so traditionalistisch wie er nur sein kann und so modern wie er sein muss“ sagte Kohl zur Eröffnung der Ausstellung im StadtbĂŒro.
Kohls EntwĂŒrfe zeigen moderne, bodentiefe Hotelfenster ĂŒber einer zweigeschossigen Sockelzone. Außerdem will er die Fassade mit Hilfe von Cottaer Sandstein im klassischen Baukanon des 19. Jahrhunderts gestalten. Auch Figuren ĂŒber dem Sockel sollen das GebĂ€ude schmĂŒcken. Diese könnten beispielsweise Teilnehmer der berĂŒhmten „Leipziger Disputation“ zeigen.

Was halten Sie von dem geplanten Vorhaben? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Quelle: LVZ Online – Die PlĂ€ne fĂŒr das Leipziger Burgplatzloch im Detail

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